Donnerstag, 3. Januar 2013

58. Tag: Ängste

Jeder Mensch hat Ängste. Wer behauptet, dass er keine hat, lügt oder hat nie wirklich über das Thema nachgedacht und weiß somit nichts von seinen Ängsten. Angst zu haben ist etwas Schreckliches, aber man kann auch Gutes daraus machen. Ganz einfach in dem man seine Angst überwindet! Okay, so einfach ist das vielleicht doch nicht und ich weiß auch nicht, wie man das alles erleichtern kann. Man kann seine Angst nur überwinden, wenn man bereit dazu ist. Wie meine Schrift haben sich auch meine Ängste verändert. Zur Zeit habe ich nämlich neben der "offenen Angst" (vor Clowns, Puppen und Kürbis-Fratzen) eine viel einnehmendere "innere Angst". Das kann ich aber nicht aufschreiben. Erstens, weil diese angst zu umfangreich ist und zweitens, weil ich Angst habe diese Angst aufzuschreiben. Diese Angst kann ich jetzt noch nicht überwinden, aber ich erinnere mich an eine Angst, die ich vor ein paar Jahren überwunden habe - zum Teil: Die Furcht vor der Dunkelheit. Ich habe die Dunkelheitgeliebt und trotzdem hatte ich Angst vor ihr. Ich sorgte immer dafür, dass Licht brannte und in der Nacht wollte ich das Licht nicht ausmachen, weil ich Angst hatte, dass Albträume mich heimsuchen.
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Wovor habt ihr Angst? Was ist eure offene und was eure innere Angst? Wovor hattet ihr als Kind Angst? Habt ihr schon eine Angst überwunden? Welche? Wie schafft man es eine Angst zu überwinden?

Kommentare:

  1. Es gibt so kleinere Ängste, wie ein Klavierkonzert, irgendein anderer öffentlicher Auftritt oder auch nur einer Freundin etwas wichtiges zu sagen. Oder dem Jungen, den man liebt, seine Gefühle zu gestehen.
    Vor all dem hat man Angst, aber sie ist überwindbar, einfach nach dem Motto 'Augen zu und durch'

    Aber es gibt auch die Ängste, gegen die man nicht viel tun kann. Z.B. Angst, dass mein Kater bald stirbt. Angst, dass ich und meine beste Freundin den Draht zueinander nicht mehr finden, auch wenn wir es versuchen. Sowas.

    Und es gibt die Ängste, die man nicht aussprechen möchte, weil sie einfach viel zu komplex sind...

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    1. Ja, du hast recht. Aber man muss sich erstmal dazu aufraffen und den Mut aufbringen, die Augen zu zu machen und einfach durchzustehen.

      Die Ängste gegen die man nichts tun kann sind sehr schlimm, dass musste ich auch erleben, aber irgendwann wird man darüber hinweg sein. Wenn man sich daran erinnert, dann ist es zwar sehr sehr traurig, aber die Angst ist dann vorüber.

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  2. Unüberwindbare Angst: Ich habe nach wie vor Angst vor Spinnen. Obwohl ich weiß, dass diese Viecher mir nichts tun könne/wollen. Und die Angst, dass mein Bruder stirbt. Ich weiß nciht, warum ich nur um IHN solche riesen Angst habe, schließlich gibt es noch meine Eltern, meinen anderen Bruder und diverse Omas und Cousins und Cousinen.

    Übeerwindbare Angst: Ich hatte sogar eine Zeitlang angst, dass jemand aus meiner Umgebung meinen Blog entdeckt und mich dann auslacht, warum ich sowas ins Internet stelle. Irgendwann hat ihn jemand entdeckt und es weiter gesagt, weil er so begeistert war. Nun gebe ich den Link auch selbst weiter.

    Ich glaube ma kann Ängste nur überwinden, wenn man sich ihnen länger aussetzt als auszuhalten, bis man kapiert, dass diese Sache gar nicht bedrohlich ist.

    Liebe Grüße > darkest.heart

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    1. Um meine Schwester habe ich auch Angst, aber nicht, dass sie stirbt oder so. Ich meine, sie ist vorsichtig und bei mir gibt es dafür keinen Grund. Ich habe eher Angst, dass sie sie gleichen bescheuerten Fehler macht wie ich oder dass sie verkorkst wird (obwohl es dafür erstrecht keinen Grund gibt).

      Mit meinem Blog ist es genauso. Meine Familie weiß von ihm (sie hätten es sowieso raus gefunden, also habe ich gleich gesagt, dass ich sowas mache). Wenn jemanden gerade erst kennengelernt habe, den ich nett finde und mich fragt was ich so mache, rücke ich auch mal meinen Bloglink hervor. Vorraus gesetzt dieser Jemand kennt meine Klassenkameraden nicht.

      Denn von denen weiß es keiner und ich habe auch die riesige Angst, dass mich jemand auslachen würde, wenn sie es entdecken.

      Anderseits sehen wir uns nach diesem Schuljahr bestimmt nicht mehr oft, vielleicht sage ich es ihnen dann.
      Mal sehen.

      Alles Liebe
      Luisa

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