Samstag, 8. Oktober 2016

Ostsee. Motivation ist ortsabhängig.

Am Abend nach unseren Ausflug nach Hamburg, gingen wir wieder an den Strand. Es regnete nicht mehr und alles war so anders als in der Großstadt. Hier waren kaum Menschen und die untergehende Sonne tauchte alles in ein warmes Gold.
Ich schrieb Postkarten für meine Freunde und genoss einfach die Ruhe und das Meer.


Etwas später, als es sich wieder abkühlte, gingen wir zurück ins Ferienhaus.


Am nächsten Tag sind kaum Bilder entstanden, weil dies der erste Tag war, an dem es so richtig warm wurde - Das heißt, dass es zumindest so warm wurde, dass auch ich mich ins Wasser getraut habe.
Und wenn ich nicht im Wasser war, schrieb ich an einer Geschichte. So motiviert am Schreiben war ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr - Ob es am Ort liegt? Ich glaube es fast. Unser Strand ist kein großer Touristen-Ort, es ist nicht viel los und ans Internet brauche ich gar nicht zu denken. Man ist weit weg vom Alltag, von anderen Menschen und man kann sich einfach nur in seinen Träumen verlieren.

 
Curry Wurst schmeckt an der Ostsee immernoch am besten.

Kommentare:

  1. Wow. Die Bilder sind wirklich, wirklich toll geworden!was ist aus der Geschichte geworden?

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    1. Vielen Dank =)
      Die Geschichte ist immernoch in Arbeit, wird wohl etwas längeres. Leider ist meine Schreibmotivation seit die Schule wieder los gegangen ist im Keller -.-

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  2. Ich sage dir:
    Ja, es liegt am Ort!
    Ich würde alles dafür geben jetzt reisen zu können als alternative zum jobber-Leben für zwischen den Semesteranfängen. Aber es geht nicht. Meine Motivation ist am Boden, ich weiß, dass ich in 2 Monaten schon wieder meine Mappen abgegeben haben muss - aber ich kann es gar nicht so recht fassen. Auch arbeiten oder jobben müsste ich etwas - aber wieso?

    Ich verstehe gerade Hartz IV Leute soooo sehr... Warum etwas tun, wenn es auch ohne geht und dazu noch viel bequemer ist - es ist ein furchtbares Gefühl aber es funktioniert. Der Druck von allen Seiten macht es unerträglich - ist es wirklich sooo falsch, wenn man ein halbes Jahr nichts macht außer sich zu bewerben und selbstständig etwas tätig zu sein?

    Ich freue mich für dich, dass du nicht Ortsgebunden bist und wenigstens etwas reisen kannst :) Genieße die Zeit so lange du nicht gebunden bist :)

    Liebe Grüße > sara

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    1. Das ist wohl eines meiner Ziele: Niemals an einen Ort gebunden zu sein und immer die Möglichkeit haben wegzugehen und zu verreisen.
      Aber das geht natürlich auch nicht immer. In den Klausurenphasen habe ich auch immer das Gefühl, dass ich weg müsste. Am liebsten würde ich dann gar nichts mehr machen, weil nichts als Druck herrscht.
      Aber irgendwann gehen solche Phasen, egal welcher Art, zu ende und irgendwann kann man das Leben auch wieder genießen - auch zu Hause. Plötzlich scheint all die Arbeit nicht mehr so schlimm, der Druck fällt ab und alles ist leichter. Aber bis dahin ist es oft sehr schwer und manchmal hilft dann nur: Augen zu und durch.

      Liebe Grüße
      Luisa

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